Nachfolgend wird das Open Source Shopsystem PrestaShop vorgestellt. Der Artikel richtet sich in erster Linie an Shopbetreiber und Webworker. Das im Jahr 2007 veröffentlichte Open Source Shopsystem ist zu einem der beliebtesten freien Shopsysteme geworden. PrestaShop ist zweifellos moderner, als die noch häufig eingesetzten Shopsysteme osCommerce 2.2 und xt:Commerce 3. Im Gegensatz zum umfangreicheren Shopsystem Magento läuft PrestaShop auch auf einfachen Hostingpaketen.
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Historie
Die Entwicklung von PrestaShop begann 2005 als studentisches Projekt. Die erste öffentliche Version wurde 2007 freigegeben. Das Unternehmen PrestaShop begann 2007 in Paris und wurde initiert von Igor Schlumberger and Bruno Lévêque.
Vor kurzem wurden im PrestaShop-Blog Nutzerzahlen veröffentlicht. Danach wird PrestaShop auf über 40.000 Domains eingesetzt. Die aktuelle Version erreichte mehr als 50.000 Downloads und die Community ist auf fast 100.000 Mitglieder angewachsen. In Google Trends kann man die Entwicklung der Suchanfragen zu PrestaShop verfolgen.
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Lizenz
PrestaShop steht unter der Lizenz OSL 3.0 kostenfrei zur Verfügung. OSL ist eine von der Open Source Initiative (OSI) zertifizierte Open Source Lizenz. Die OSL erlaubt die kommerzielle Nutzung. Änderungen an Dateien, die unter der Lizenz OSL 3.0 stehen, müssen veröffentlicht und ebenfalls unter die OSL 3.0 gestellt werden.
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Umfang (Dateien, Datenbank)
Eine Standardinstallation besteht aus ca. 3000 Dateien, 300 Unterordner und benötigt ca. 15 MB Speicherplatz. Bei der Installation werden ca. 80 Tabellen in der Datenbank angelegt.
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Screenshots (Frontend)
Installation
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Voraussetzungen
Das Shopsystem wird auf einem Webserver installiert. PrestaShop benötigt mindestens PHP 5 und mindestens MySQL 4.1.14. Diese Systemvoraussetzungen bieten die meisten Webhoster. Die GD-Bibliothek zur Grafikbearbeitung muss in PHP enthalten sein, was in der Regel der Fall ist. Detaillierte Angaben zur Webserver-Konfiguration finden sich im Bereich System Administrator Guide im PrestaShop-Wiki.
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Versionen
Neben der Standardversion gibt es weitere Versionen und Modulsammlungen:
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GermanEdition / germanInstaller
Wenn man den germanInstaller wählt, erspart man sich die Einspielung des deutschen Sprachpakets, einige weitere Übersetzungen und verschiedene Konfigurationen wie zum Beispiel die Anpassung der Steuersätze. Es handelt sich dabei nicht um einen Fork. Die Updatefähigkeit zur Standardversion bleibt erhalten.
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GermanEdition / Zusatzmodule
Um ein rechtlich einwandfreien Einsatz für deutsche Shopbetreiber zu erleichtern, wurde diese Modulsammlung veröffentlicht, die den Funktionsumfang des Onlineshops durch die Nutzung verschiedener Funktionserweiterungen ergänzt. Der Umfang der Erweiterungen wird in einer Modul-Übersicht verdeutlicht.
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germaNext
germaNext ist eine kostenpflichtige Modulsammlung, die durch die Einbindung von Zusatzmodulen eine erhöhte Rechtssicherheit für den Shopbetreiber zum Ziel hat.
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Full mode/Simple mode
Man hat die Wahl zwischen einem “Full mode” und einem “Simple mode”. Beim “Full mode” werden einige Module bereits installiert und Testdaten eingefügt. Mit “Simple mode” erhält man ein “leeres Shopsystem”. Um das Shopsystem kennenzulernen, sollte man “Full mode” wählen.
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Ablauf der Installation
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Dateien entpacken und hochladen
Nachdem man die Standardversion oder den germanInstaller heruntergeladen hat, kann man diese entpacken und in das Webspace kopieren. Danach kann man den Webinstaller aufrufen unter z.B. http://www.domain.de/shop/install/
Das Hochladen von tausenden einzelnen Dateien kann recht viel Zeit beanspruchen. Sofern das eigene Hostingpaket bzw der Server einen Shellzugang besitzt, kann man den Download und das Entpacken besser auf der Konsole erledigen. Aber auch ohne Shellzugang lässt sich häufig durch Aufruf von system-Befehlen per PHP eine Zeitersparnis erreichen. Um beispielsweise die Standardversion herunterzuladen und zu entpacken, könnte man folgende Datei als z.B. prestashop.php speichern, in das Webspace hochladen und im Browser unter www.domain.de/prestashop.php aufrufen.
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<?php system("wget http://www.prestashop.com/download/prestashop_1.3.1.zip"); system("unzip prestashop_1.3.1.zip"); ?>OK
Dies funktioniert allerdings nicht bei jedem Hostingpaket.
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Webinstaller
Die Neuinstallation oder die Aktualisierung erfolgt per Webinstaller, der bei der Standardversion in englischer, französischer und spanischer Sprache vorliegt. Sofern man den germanInstaller nutzt, erhält man den Installationsprozess zusätzlich in deutscher Sprache. Im Webinstaller werden die Systemvoraussetzungen geprüft und die Grundkonfiguration durchgeführt.
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Dateiberechtigungen
Während des Installationsprozesses sind in der Regel die Berechtigungen von Dateien anzupassen. Dies lässt sich per FTP-Programm durchführen. Sofern man Zugriff per Shell auf den Webspace hat, kann man folgende Kommandos nutzen:
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chmod 777 config chmod 777 upload chmod 777 download chmod 777 tools/smarty/compile chmod -R 777 img chmod -R 777 mails chmod -R 777 modules chmod -R 777 themes/prestashop/lang chmod -R 777 translations chmod 777 sitemap.xml
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Sicherheit
Nach der Installation ist es erforderlich, dass man das install-Verzeichnis löscht und das admin-Verzeichnis umbenennt (z.B. “admin” zu “admin123″ per FTP). Danach sollte man auf den Adminbereich zugreifen können. z.B.
http://www.domain.de/shop/admin123/
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Back-Office
Back-Office ist der Bereich, wo der Onlineshop vom Shopbetreiber verwaltet wird. Die Mehrzahl der Funktionen im Back-Office sind sicherlich selbsterklärend. Nachfolgend einige Erläuterungen zu Funktionen im Back-Office, die meiner Ansicht nach erklärungsbedürftig sind.
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Sprachanpassung
Wer zur Installation den germanInstaller genutzt hat, muss folgende Schritte nicht durchführen. Standardmäßig sind im Frontend und Backend die Sprachen Englisch, Französisch und Spanisch vorhanden. Es gibt jedoch viele weitere Sprachpakete, die sich einfach installieren lassen. Um die deutsche Sprache zu integrieren, wählt lädt man sich das entsprechende Sprachpaket herunter.
Im PrestaShop-Adminbereich unter “Tools > Translations” kann die heruntergeladene Datei bei “Import a language pack” ausgewählt und importiert werden. Danach sollte man das Frontend und Backend auf Deutsch umschalten können. Es wird im Backend jedoch nicht alles auf Deutsch angezeigt. Die Navigationsleiste “Catalog, Customers ..” lässt sich unter “Tools” – “Tabs” manuell anpassen.
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Schnellzugriff
Mit der Funktion “Schnellzugriff” ist es möglich, bestimmte Seiten oder Funktionen direkt aufzurufen. Dabei werden Linkaufrufe definiert, die dann in einem Selectfeld im Kopfbereich permanent angezeigt und angewählt werden können. Also eine Art Lesezeichen mit denen Arbeitsvorgänge beschleunigt werden. Um beispielsweise einen Schnellzugriff für das Anlegen neuer Hersteller einzurichten, wählt man “Katalog > Hersteller > Neu hinzufügen”. Dann kann man in der URL-Zeile den entsprechenden Aufruf kopieren, also z.B:
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index.php?tab=AdminManufacturers&addmanufacturer
und dann unter “Tools > Schnellzugriff > Neu hinzufügen” einen neuen Eintrag anlegen.
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Suchmaschinenfreundliche URL
Sofern das Hostingpaket bzw der Server die Voraussetzung (mod_rewrite) mitbringt, ist es möglich, dass man “sprechende” Internetadressen aktiviert. Dadurch lautet der Name einer Artikeldatei zum Beispiel “1-ipod-nano.html” anstelle “product.php?id_product=1″. Dafür aktiviert man unter “Einstellungen” den Punkt “Suchmaschinen freundliche URL”.
Wichtig ist, dass man dann auch die .htaccess-Datei anpasst. Unter “Tools > Generatoren” findet sich die Möglichkeit, eine .htaccess-Datei anzulegen. Es wird empfohlen, zuerst manuell eine leere .htaccess im Hauptverzeichnis zu erstellen und diese mit Schreibrechte (CHMOD 666) zu versehen.
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Artikelmerkmale
Artikelmerkmale lassen sich unterteilen in Attribute (z.B. Farbe) und Features (z.B. Breite).
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Attribute & Gruppen
Um beispielsweise eine Farbwahl anzulegen, erstellt man unter “Katalog > Attribute & Gruppen” eine “Eigenschaften-Gruppe”. Wenn die Gruppe “Farbe” angelegt ist, lassen sich die einzelnen Farben als “Eigenschaft” anlegen.
Die Zuweisung der Attributen erfolgt beim Artikel im Bereich “Kombinationen”. Wenn man die entsprechende Gruppe und das Attribute ausgewählt hat, muss man auf “Hinzufügen” klicken.
Als letzten Schritt kann man dann die Werte der Kombination (Artikelnummer, Preis, Artikelanzahl usw) anpassen und muss dann noch auf “Hinzufügen dieser Kombination” klicken.
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Features
Das Anlegen und Zuweisen der Features ist der Attributverwaltung sehr ähnlich. Man kann unter “Katalog > Features” eine Eigenschaft (z.B. Breite) anlegen. Es ist auch hier möglich, mehrere Werte zu gruppieren.
Die Zuweisung der Features erfolgt beim Artikel im Bereich “Leistungseigenschaften”.
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Image Mapping
Die Funktion “Image Mapping” dient dazu, Kategoriebilder in einzelne verlinkte Bereiche zu unterteilen. Mit folgendem Bild wird es deutlich. Dieses Bild, auf dem mehrere MacBooks angezeigt werden, wird mit “Image Mapping” in drei separate Bereiche aufgeteilt. Dadurch kann jedes MacBook einen eigenen Link und beim Drüberfahren mit der Maus eine Kurzbeschreibung erhalten.
Um das Bild aufzuteilen, muss man lediglich im Bild einen passenden Rahmen aufziehen. Danach kann man den Namen des passenden Produkts angeben. Der Vorgang lässt sich mit der Esc-Taste abbrechen.
Layout/Template
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Template-Engine Smarty
Bei PrestaShop kommt die bewährte Template-Engine Smarty zum Einsatz. Smarty dient dazu, Programmlogik und Darstellung zu trennen, um Layoutanpassungen zu vereinfachen. Bei der Arbeit mit Smarty hilft die Dokumentation.
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Theme erstellen
Themes sind Layoutvorlagen, die sich im PrestaShop-Backend auswählen und aktivieren lassen, um das Frontend in einem bestimmten Design anzuzeigen. Im Verzeichnis /themes finden sich die Dateien der jeweiligen Themes. Um ein Theme neu zu erstellen, kann man wie nachfolgend beschrieben vorgehen. Wobei man die Erstellung eines Themes besser in einem Testshop durchführen sollte.
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PrestaShop-Theme kopieren
Man kopiert das Verzeichnis /themes/prestashop und benennt das kopierte Verzeichnis mit einem frei wählbarem Namen.
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Theme-Aktivierung
Es empfiehlt sich, dass man alle Module des Bereichs “Block” deaktiviert. So wird die Layoutansicht des Frontend auf ein Minimum reduziert und man kann die Layoutanpassung schrittweise vornehmen. Jetzt kann man das neue Theme unter “Einstellungen > Shoplayout” aktivieren.
Um zu sehen, ob das neue Theme aktiv ist, kann man einfach in der Datei /themes/shopname/css/global.css eine andere Hintergrundfarbe für body setzen.
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Dateianpassungen
Jetzt kann man die Dateien entsprechend anpassen. Man sollte insbesondere einen Blick in die Dateien header.tpl, footer.tpl und die Stylesheets im Verzeichnis css/ werfen. Neue Bilder kann man unterhalb des Verzeichnis img/ ablegen. Wenn man eine bestimmte Shopdatei anpassen will, kann man die entsprechende Datei in der URL sehen. Bei der Artikeleinzelansicht ist es z.B. product.php.
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Screenshot
Zum Abschluss kann man noch einen Screenshot des neu erstellten Layouts machen und diesen als preview.jpg verkleinert in das themes-Verzeichnis speichern. Dies ist dazu da, dass man das entsprechende Layout im Backoffice sieht.
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Quellen für Templates
Sofern man sich das Layout nicht selbst erstellen möchte, kann man bei einer der Quellen für kostenfreie oder kostenpflichtige PrestaShop-Templates vorbeischauen.
Module/Erweiterungen
PrestaShop bietet die Möglichkeit, Funktionserweiterungen und sonstige Module per Mausklick zu installieren. Dadurch können auch technisch weniger versierte Shopbetreiber den Funktionsumfang relativ einfach erweitern.
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Erstellung von Modulen
Eine Anleitung zur Erstellung von Modulen wäre für diesen Artikel zu umfangreich. Die beste mir bekannte Einführung zur Modulerstellung findet sich bei ecartservice.net: Writing your own PrestaShop Module
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Quellen
Leider hat sich in der PrestaShop-Community bisher keine zentrale Stelle für die Erweiterungen durchgesetzt. Es gibt zwar PrestaStore, dort finden sich jedoch nicht alle existierende Module. Dass selbst bei kostenfreien Erweiterungen häufig Registrierungen oder sogar Bestellprozesse für den Download notwendig sind, ist offenbar eine Besonderheit der PrestaShop-Community. Hier einige Quellen für Funktionsmodule:
Update/Aktualisierung
Wie bei jeder Software sind auch bei PrestaShop regelmäßige Aktualisierungen notwendig. Bei einem Update ist “Handarbeit” notwendig.
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Datensicherung
Vor einem Update kommt stets die Datensicherung. Zu sichern sind die Dateien (z.B. per FTP) und die Datenbank. Für die Sicherung der Datenbank gibt es im Back-Office “Tools > Backup” eine Sicherungsmöglichkeit oder man nutzt eine externe Anwendung wie phpMyAdmin, das die meisten Hoster zur Verfügung stellen.
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Ablauf der Aktualisierung
Es besteht die Möglichkeit, die bestehende Shopinstallation mit den Dateien aus dem Update zu überschreiben. Besser ist jedoch der folgender Ablauf:
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Neue Dateien hochladen
Im Webspace ein neues Verzeichnis erstellen (z.B. www.domain.de.neu) und dorthin die neuen Shopdateien übertragen.
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Bestehende Dateien kopieren
Alle Dateien, die dem bisherigen Shop hinzugefügt wurden sowie alle angepaßten Dateien sind dann in das neue Verzeichnis kopieren bzw sind die geänderten Dateien anzupassen. Dies betrifft vor allem die Verzeichnisse /mails, /img, /modules und /themes und die Datei config/settings.php. Die neue .htaccess-Datei sollte mit der bisherige Datei verglichen und bei Bedarf ergänzt werden.
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Verzeichnisse umbennen
Jetzt ist das Verzeichnis des bisherigen Shops (z.B. www.domain.de zu www.domain.de.bak) und das Verzeichnis des neuen Shops (z.B.www.domain.de.neu zu www.domain.de) umzubennen.
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Webinstaller
Danach ist der Update-Vorgang im Webinstaller (http://www.domain.de/install/) durchzuführen und das install-Verzeichnis zu löschen.
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Testen
Durch eine Testbestellung sollte man sich dann der korrekten Funktionalität vergewissern. Bei Problemen könnte man die Verzeichnisumbennung rückgängig machen.
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12.08.10 um 14:42